Teile Panzerbataillon wieder in Deutschland

Verlegung ins Schiessübungszentrum (SCHÜBZ) und Gefechtsübungszentrum (GÜZ) mit der 4./PzBtl33 (GE) vom 060308 – 040408

Am 060308 war es wieder soweit, ein Panzerzug (PzZg) und Teile der Instandsetzung (I-Zg) vom PzB33 verlegten in das SCHÜBZ/GÜZ, um gemeinsam mit den deutschen Kameraden der 4./PzBtl33 zu üben bzw. auch im scharfen Schuss ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nach dem Abladen in BERGEN bezogen der PzZg und der I-Zg sofort die Verfügungsräume im Lager MASUREN und OERBKE, um sogleich in eine dreitägige Übung einzusteigen.

Ziel dieser Übung war es, die Panzerzüge bzw. die Kompanie in den Gefechtstechniken des Angriffs, der Verzögerung und der Gefechtsaufklärung zu trainieren. Nach der intensiven Übungsphase gingen die Panzerzüge, im Kompanierahmen, ins Scharfschiessen (Gefechtsschiessen, Zielentfernungen zwischen 800 und 2000m) über, welches vom 100308 bis 120308 durchgeführt wurde.

Ergebnis Scharfschiessen BERGEN: offizielle Auswertung DBW für PzZg (A)

100308: SB 1A: 13 Ziele 13 Treffer 100%

110308: SB 3: 29 Ziele 27 Treffer 93%

110308: SB1A: 11 Ziele 11 Treffer 100% (Nachtschiessen)

120308: SB 9: 22 Ziele 20 Treffer 91%

Unter der Führung des ZgKdt OStWm MELKA, gelang es unserem PzZg als einzigen der Kompanie, 100% Treffer zu erreichen.

Die Bataillons-Gefechtsübung begann mit 140308, um 0430 Uhr.

Unter der Leitung des Bataillonskommandeurs Obstl RAHN vom PzBtl33, startete die Übung mit einem Kompaniegefechtsschiessen. Bei diesem Schiessen verschoss unser PzZg 36 Granaten und erzielte 33 Treffer. Dieses Ergebnis wurde durch Schussbeobachtung BSL bzw. ZgKdt und PzKdt ermittelt (Schiessergebnis durch DBW wurde bis dato nicht nachgereicht).

Nach Abschluss der Gefechtsübung, am 160308, begann die Vorbereitung für die Bahnverlegung ins GÜZ/LETZLINGEN.

Am 200308 ging es, nach dem Abladen, mit dem Bus in die Heimat um dort bis 240308 die Osterfeiertage mit den Familien zu verbringen.

Nach Rückkehr ins GÜZ wurden alle Gefechtsfahrzeuge mit dem Duellsimulator AGDUS/BT-46 ausgerüstet und im Anschluss die Verfügungsräume BORN/PLANKEN (Zeltlager) bezogen.

Von dort aus wurden dann, unter der Leitung von deutschen Ausbildern, die Panzerbesatzungen in den Gefechtstechniken Angriff und Verzögerung, von der Zugs- bis Kompanieebene, unter Nutzung der Duellsimulatoren ausgebildet.

Auffällig dabei war, dass die deutschen Kameraden mit ihrem LEO2A6 keineswegs dem LEO2A4 überlegen waren. Im Gegenteil, unser Panzerzug konnte sich fast immer gegen die deutschen Panzerzüge durchsetzen in Hinblick auf: Schnelligkeit im Gelände, Schiessen aus der Fahrt (Koinzidenzverhalten), im Vergleich ist der LEO2A6 um etwa 8 Tonnen schwerer mit dem längeren Rohr. Und auch die Tatsache, dass unsere Kaderbesatzungen einen besseren Ausbildungsstand hatten, zeichnete den Panzerzug von OstWm MELKA aus, wie die Ausbilder der DBW in den Nachbesprechungen bestätigten.

Vom 310308 bis 020408 fand eine Bataillons-Übung statt, wo das PzBtl33, unter Führung des Kommandeurs Obstl RAHN, als Verband verstärkt durch Artillerie, Fliegerabwehr und Pioniere sich gegen einen kompaniestarken gepanzerten Gegner unter Beweis stellen musste.

Die in Echtzeit mitgeschnittenen Gefechte wurden danach ausführlich im GÜZ/Auditorium mit den einzelnen Kommandanten besprochen.

Nach Verladen der Fahrzeuge am 030408, trat der PzZg die Heimreise an. Am Bahnhof HIMBERG, am 040408 um 2000 Uhr, wurden die Fahrzeuge abgeladen und verlegten wieder in die BURSTYN-Kaserne.

Resümee: Kilometerleistung pro LEO2A4, ca. 1000km (hauptsächlich Gelände); der PzZg war zu jeder Zeit 100% einsatzbereit, dank der sehr guten Arbeit der Instandsetzung (Vzlt WIDMAYER mit seinem Team) und den Panzerbesatzungen;

Aufgrund der gezeigten Leistungen im gefechtstechnischen Sinne, als auch im Bereich der Instandsetzung und Einsatzbereitschaft aller Soldaten, muss diese Verlegung als sehr erfolgreich bezeichnet werden.